Armes Deutschland- Brauchen wir ein garantiertes Grundeinkommen?

"Erwerbsarbeit als sinnstiftendes und gesellschaftliches Element verliert in der heutigen Zeit an Bedeutung.

Vor allem „ Gute Arbeit“ mit sicheren Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten wird zur Mangelware und zum Teil durch nicht existenzsichernde Beschäftigungsverhältnisse ersetzt. Gleichzeitig herrscht in der Wirtschaft immer noch ein Mantra von „ immer weiter, immer mehr“: Wirtschaftswachstum um jeden Preis.

Diese beiden Entwicklungen führen zu mehr Armut, mehr sozialer Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit. Durch ein garantiertes Grundeinkommen, wie es auch die KAB vertritt, erhielte jeder Bürger einen individuellen gesetzlichen Anspruch auf eine bedingungslose und menschenwürdige Existenzsicherung durch das Gemeinwesen.

Kann mit einem solchen Modell die Krise der Arbeit überwunden werden? Ist das garantierte Grundeinkommen ein Weg aus der Krise oder verstetigt es die Krise der Arbeit noch mehr?

Diesen Fragen wollen wir uns stellen in einer Podiumsdiskussion mit

    Prof. Dr. Karl Gabriel, kath. Theologe, Sozialethiker, Münster
    Dr. Hermann Ott, MdB , Bündnis 90/ Grüne, Mitglied der Enquete-Komission Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität, Wuppertal
    Michaela Hofmann, Referentin für Armutsfragen, Diözesancaritasverband, Köln
    Moderation: Frank Krieger, freier Hörfunkjournalist

am Freitag, 5. Juli 2013 um 19.00 Uhr im Katholischen Stadthaus, Laurentiusstraße 7, 42103 Wuppertal"

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